Die drei TV-Anstalten ARD, ORF und das Schweizer Fernsehen, das sich nach drei Jahren Pause wieder einklinkt, stellten am 9. August auf der Zugspitze das neue Konzept des „Musikantenstadl“ vor. Die Nachfolge von Karl Moik, dessen Vertrag nach 25 Jahren nicht verlängert worden war, tritt Schlagersänger Andy Borg an.
Besonders der musikalische Nachwuchs solle in der Volksmusiksendung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, kündigte der 45-Jährige vor Vertretern der Presse an. So werde es auf seine Anregung hin einen ganzjährigen „Stadl“-Nachwuchswettbewerb geben. Andy Borg selbst war in der ORF-Castingshow „Die große Chance“ entdeckt worden.
Als weitere Neuerungen kündigten die Verantwortlichen der Sender eine komplett neue Hallendekoration sowie Sketche mit dem fränkischen Komödiantenduo „Waltraud und Mariechen“ an. Außerdem wolle Borg sein Publikum am Anfang jeder Show mit einem neuen „Stadl“-Song begrüßen.
Der Unterhaltungschef des ORF, Edgar Böhm, versicherte, dass das Stammpublikum des „Musikantenstadl“ keineswegs vertrieben werden solle – er hoffe aber, dass jetzt „ein neues, vielleicht auch junges Publikum dazu kommt“.






