Erstmals an zwei Tagen richtete der Verein Zwischenprost am 27. und 28. Oktober 2017 das Münchner Clubfestival Manic Street Parade aus. Neu hinzugekommen war auch die Kirche St. Anton, in der am Freitagabend Poppy Ackroyd und Lambert auftraten. Daneben standen die bewährten Clubs im Schlachthofviertel erneut zur Verfügung: Pigalle, Südstadt, Substanz, Strom und der Schlachthof.
„Das Schlachthofviertel lebt auf“, bilanzieren die Veranstalter um Marc Liebscher, Julia Viechtl, Andreas „Pese“ Puscher und Fabian Rauecker. Man habe „dem Viertel und der Stadt ein zweites Mal ein neues musikkulturelles Gesicht verpasst“. Eingeleitet wurde der Abend schon früh durch einen Branchentreff, zu dem das französische Exportbüro Bureau Export eingeladen hatte.
„Wir wollen Musikkultur nicht nur konsumierbar machen, sondern von allen Seiten beleuchten und auf allen Ebenen“, so Julia Viechtl, die gemeinsam mit Jürgen Enninger vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft München die zweite Manic Street Parade eröffnete.
Der zweite Tag begann bereits um 14 Uhr im Festsaal an der Isatralstraße, wo bis zum Beginn des Liveprogramms mehrere Präsentationen und Gesprächsrunden auf ein interessiertes wie engagiertes Publikum stießen. Moderator Michael Zirnstein („Süddeutsche Zeitung“) brachte dabei unter anderem Mirik Milan (Night Mayor, City of Amsterdam), Marc Wohlrabe (Club Commission Berlin), Jürgen Enninger oder Brigitte Gans vom Münchner Konfliktmanagementteam AKIM ins Gespräch. Dabei ging es etwa um Fragen der Stadtplanung und Nachtleben.






