Bei der Frankfurter Musikmesse verlieh der Branchenverband SOMM – Society Of Music Merchants bereits zum fünften Mal den Europäischen Schulmusikpreis (ESP). Der Verband zeichnete mit dem insgesamt mit 21.000 Euro dotierten Preis fünf Schulen für ihre Leistungen im Bereich des kreativ-innovativen Arbeitens im Musikunterricht aus.
Die ESP-Awards gingen an die Johanniterschule in Heitersheim, das Schweizer Gymnasium in Biel-Seeland, die Kurfürst-Moritz-Schule in Moritzburg und die Schule am Webersberg in Homburg. Den Sonderpreis für nachhaltige, systematisch-differenzierte Aufbauarbeit erhielt das Gymnasium an der Wolfskuhle in Essen.
Die Preisverleihung wurde eröffnet von Ortwin Nimczik, Präsident des Bundesverbands Musikunterricht. Danach forderte SOMM-Geschäftsführer Daniel Knöll in seiner Ansprache Bund und Länder erneut zum Handeln auf, um musikalische Bildung in Deutschland wieder flächendeckend stattfinden zu lassen: „Musikunterricht gehört zum Bildungsauftrag der Schulen“, sagte Knöll. „Der pädagogisch begleitete und professionelle Erstkontakt mit Instrumenten und Musik aller Art bleibt derzeit einem Großteil aller Schüler in Deutschland verwehrt. Ein Missstand, der nicht nur Auswirkungen auf die allgemeine Bildung, die kulturelle Vielfalt, sondern auch auf die Ökonomie der Kultur- und Kreativwirtschaft und besonders auf die Musikinstrumenten-Branche hat.“






