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Sieben Gründe, warum sich die Midem 2012 gelohnt hat

Mit der 47. Ausgabe musste die internationale Musikmesse einen radikalen konzeptionellen Umbau durchsetzen, um wirtschaftlich bestehen zu können. Vieles hat sich also geändert, aber nicht die Seele der Midem als weltweit wichtigster Markplatz der Musikwirtschaft. Das neue Konzept mag zunächst verwirrend wirken, aber man kann sich daran gewöhnen. Dafür gibt es Gründe.

Eins: Topthemen im Treibhaus der Ideen Im Untergeschoss des Palais des Festivals, wo man früher Ausstellungsstände untergebracht hat, waren jetzt Hörsäle für Panels und Workshops eingerichtet. Und im „Ideas Hothouse“, dem „Treibhaus der Ideen“, standen die richtigen Themen auf der Tagesordnung: Dort trafen sich zum Beispiel die Musikverleger, um über die rechtlichen Aspekte der Cloud-Angebote zu diskutieren („Ist die Cloud nur ein Lizenzierungsthema?“). Unter der Moderation von Emmanuel Legrand tauschten Verwertungsgesellschaften, Verleger und Verwerter Argumente aus; für die Musikverleger saß Jens-Markus Wegener (AMV Talpa) auf dem Podium neben Thierry Desurmont (SACEM), Ben McEwen (PRS) und Richard Conlon (BMI) sowie Charlie Lexton (Merlin), Mitch Rubin (Nokia) und Scott Bagby vom Streamingdienst Rdio. Dabei äußerten sich die Publisher und Verwertungsgesellschaften durchaus skeptisch über die Cloud-Angebote, weil sie nicht zwischen legal und illegal erworbenen Werken differenzieren und letztlich Raubkopien „legalisieren“. Auch die Frage einer zusätzlichen Vergütung für solche Dienste stand im Raum.

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