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Scooter Braun zog die Massen an, IFPI und Indies tagten in kleineren Runden

Scooter Braun war der Gewinner des dritten Midem-Tags. Eine solche Warteschlange gab es auf der Messe schon lang nicht mehr zu sehen. Und Braun lieferte ab. Etwas kleiner fiel der Aufschlag beim Schulterschluss dreier IFPI-Landesverbände oder bei den Veranstaltungen des Indie Summits aus.

Scooter Braun war ganz klar der Gewinner des dritten Midem-Messetags. Eine solche Warteschlange gab es hier vor einer Keynote schon lange nicht mehr zu sehen, und auch auf der Bühne punktete der Musikmanager, der unter anderem mit Justin Bieber, Ariana Grande oder Kanye West arbeitet. So schlug Scooter Braun eloquent einen Bogen von den Großeltern, die in Auschwitz und Dachau litten, über seine Jugendzeit in Atlanta und die Entdeckung von Justin Bieber („ich war nur ein kleiner Junge mit einem Laptop“) bis hin zum Bombenanschlag beim Konzert von Ariana Grande in Manchester, dem anschließenden Charity-Auftritt zahlreicher Künstler unter dem Motto One Love Manchester („die allerwichtigste Show in meinem Leben“), weitere Wohltätigkeitsaktivitäten („wenn einem so viel zufällt, muss man auch etwas zurückgeben“), die Zusammenarbeit mit kreativen Vordenkern wie Kanye West („Kanye sagte einmal zu mir, ich sei der Kanye der Musikmanager, und ich sagte verdammt, danke Dir“) und wieder zurück ins heutige Familienleben im Hause Braun („meine Frau ist der Boss“).

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