Die zweitägige Konferenz ging unter dem Namen „New Radio Day“ zum zweiten Mal in Leuven über die Bühne. Veranstaltet vom Bereich Euroradio bei der European Broadcasting Union (EBU), des Dachverbands der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten in Europa, richtete sie in den Räumlichkeiten des flämischen Senders VRT den Fokus auf die Popularität kommerzieller Musikplattformen wie Spotify oder Deezer und darauf, wie sich öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten im Wettbewerb mit den neuen Musikangeboten behaupten können. „Vor zehn Jahren gab es nur eine Handvoll Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken“, sagt Christian Vogg, Head of Radio bei der EBU, der die Konferenz ausrichtete. „Es gab den Lieblingssender im Radio, den örtlichen Musikhändler, die Empfehlungen von Freunden oder die Eindrücke, die man auf einem Festival mit nach Hause nahm. Heutzutage jedoch ist die Auswahl an Plattformen und Angeboten gewaltig.“ Für einen relativ bescheidenen Obolus könne sich jeder den Onlinezugang zu Abermillionen von Songs erschließen.
New Radio Day: Fit für die digitale Zukunft?
In der belgischen Universitätsstadt Leuven diskutierten am 6. und 7. November mehr als 60 Radiomacher über die Herausforderungen,denen sich der Rundfunk durch Musikaggregatoren, Streamingdienste und andere digitale Trends im Internet gegenüber sieht. Dabei zeigte sich: Das Internet bietet für die Sender auch Chancen, sofern sie auf der Klaviatur der neuen Medien spielen.






