MusikWoche: Woran machen Sie den Erfolg des Kongresses fest? Udo Dahmen: Der Erfolg beruht auf der Tatsache, dass wir eine erhebliche Diskussionshöhe hatten, was natürlich an den Panelisten lag. Wichtig war zudem, dass auch die Auswahl der Themen weit darüber hinausreichte, wie man in den letzten Jahren diskutiert hat, und dass ein Lamento über bestimmte Zusammenhänge wie illegale Downloads weitestgehend ausgeblieben ist. Stattdessen haben wir uns wirklich Gedanken darüber gemacht, wie Modelle für die Zukunft aussehen können – auch mit einer gewissen Ratlosigkeit. Denn wir sind durchaus noch in der Situation eines Umbruchs, in der nicht deutlich ist, wie etwa das Geschäftsmodell der Zukunft aussehen wird.
Nachgefragt bei Udo Dahmen: „Der Diskurs hat auf einem erheblichen Niveau stattgefunden“
Mit 200 Besuchern und 51 Panelisten wertet die veranstaltende Popakademie Baden-Württemberg den zweiten Kongress Zukunft Pop als Erfolg. MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger sprach mit Udo Dahmen, dem künstlerischen Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg, über die akademische Ausrichtung der Veranstaltung.






