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Nachgefragt bei Hans-Peter Schneider: „Wir geben der Kunstform Jazz eine Bühne“

Mit der fünften Ausgabe der jazzahead!, die von der Messe Bremen vom 22. bis 25. April veranstaltet wird, stehen einige Neuerungen ins Haus. Hans-Peter Schneider, Geschäftsführer Bereich Messe Bremen bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen, erklärt MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger, warum der Jazztreff klarer zwischen Fachbesuchern und Jazzliebhabern trennen will.

MusikWoche: In den vergangenen Jahren konnte die jazzahead! bei den Besucherzahlen stets zulegen. Rechnen Sie auch dieses Jahr mit einem Zuwachs, oder ist bei einem Genre wie dem Jazz irgendwann ein Ende des quantitativen Wachstums erreicht? Hans-Peter Schneider: Die Entwicklung in den vergangenen Jahren war sehr positiv. Wir haben 2006 mit 92 Ausstellern begonnen – in diesem Jahr sind wir bei 276 Ausstellern. Das ist erneut ein Plus von gut 40 Besuchern im Vergleich mit dem Vorjahr, als wir 232 Aussteller in Bremen hatten. Und auch die Besucherzahlen sind stetig gewachsen. Dennoch ist die Frage berechtigt. Denn für eine Branche wie Jazz waren Begriffe wie „Wachstum“ zunächst Fremdwörter. Viele sahen Jazzmusik als Kunst und fragten sich, wie das mit den kommerziellen Erwägungen einer Messe zusammengeht. Das hat sich geändert.

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