MusikWoche: 2008 konnte die Messe mehr als 1000 Fachbesucher begrüßen. Ab welcher Größenordnung wäre der Kongress 2009 ein Erfolg? Claudia Jericho: Die Frage nach zahlenmäßiger Größe impliziert schon eine gewisse Einseitigkeit, die wir so nicht ganz teilen wollen, denn Qualität geht vor Quantität. Nicht zuletzt, weil die Aussteller mit hohem Anteil an Fachbesuchern in diesem Jahr wegfallen, geht es vor allem darum, die richtigen Leute sowie Wirtschaft, Technologie und Kultur zusammen zu bringen. Erfolgreich sind wir dann, wenn wir es objektiv schaffen, eine entscheidende Plattform für Wissen, Inspiration und Networking für die Creative Industries rund um die Musik zu etablieren. Wer nur in Zahlen misst, verkalkuliert sich schnell. In diesem Jahr steht bei uns ein inhaltliches Wachstum an, ein noch besseres Programm, mehr Vielfalt, mehr Substanz, mehr Internationalität, spannende, intelligente, innovative Projekte. Damit legen wir den Grundstein für eine potenziell strategische Neuausrichtung 2010.
Nachgefragt bei Claudia Jericho (c/o pop): „c/o pop hat das besondere Etwas“
Als Programmleiterin verantwortet Claudia Jericho bei den c/o-pop-Veranstaltern von cologne on pop unter anderem das Kongressprogramm. Im Gespräch mit MusikWoche nimmt sie Stellung zu Themen- und Standortfragen sowie zu den Erfolgsaussichten für 2009.






