“Wir sind froh, Thomas Gottschalk erneut für den Echo Klassik gewonnen zu haben“, sagt Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Gottschalks Debüt im vergangenen Jahr beschreibt Drücke als einen „Bombenauftritt“. Der Showmaster habe „als Entertainer mit so viel Stilsicherheit, Liebe und Emotionen“ durch die Preisverleihung geführt, dass er in diesem Jahr erneut erste Wahl gewesen sei. Gottschalks Debüt verhalf dem TV-Format zu 2,33 Millionen Zuschauern – ein neuer Rekordwert in der bis dato 17-jährigen Geschichte des deutschen Klassikpreises. Und auch 2011 wartet der Echo mit ersten Rekorden auf. So haben 64 Labels 300 Produktionen bei der Jury eingereicht. Und die 60 Preisträger vertreten entsprechend eine große stilistische Vielfalt. „An der hohen Beteiligung kann man ablesen, wie groß die Begehrlichkeiten um diesen Preis sind und welches positive Signal sich die Künstler von ihm erhoffen“, bestätigt Florian Drücke.
Echo Klassik: Familientreffen in Berlin
Die Branche freut sich auf den 18. Echo Klassik, der zuletzt zur Jahrtausendwende in der Hauptstadt stattfand. Wie im Vorjahr moderiert Thomas Gottschalk die Gala im Konzerthaus, das ZDF strahlt sie ab 22 Uhr zeitversetzt aus. Dabei steht die Klassikbranche in diesem Jahr vor weitreichenden Problemen: Ihr bleibt die Kundschaft weg.






