“Der April macht bekanntlich, was er will“, erklärt der noch 37-jährige Tim Bendzko zum 15 Lieder langem Album „April“. „Im besten Fall ist er ereignisreich, aber irgendwie, irgendwann endet er in einem ‚Alles wird gut‘ im Frühling.“ Das könne man am unvorhersehbaren emotionalen Wetterbericht des Longplayers festmachen, der zwischen Themen wie Phantomschmerz, gravitativer Liebe und der (positiven) Intensität von Überforderung schwankt.
Tim Bendzko im Couch-Interview: „Das Schlimme am Streaming ist das Psychologische“
Ob „April“ ein Geburtstagsgeschenk an sich selbst geworden ist, dürfte Tim Bendzko seit dem 31. März wissen. An diesem Tag erschien der neue Longplayer des im vierten Monat geborenen Sängers bei der Sony-Music-Division Jive. Im Couch-Interview berichtet der Berliner mehr über sein fünftes Studioalbum, seine Meinung zur Streamingdebatte und warum er sich gerade selbst managt.





