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Sonny Rollins verstorben

Im Alter von 95 Jahren ist Sonny Rollins am 25. Mai 2026 in Woodstock im US-Bundesstaat New York gestorben. Der bedeutende Jazz-Saxophonist, der Standards wie „Oleo“, „St. Thomas“ oder „Airegin“ geschrieben und mit Künstlern von Miles Davis bis zu den Rolling Stones gespielt hat, gehörte zu den einflussreichsten Musikern seiner Zeit.

Walter Theodore „Sonny“ Rollins wurde am 7. September 1930 in New York City geboren und begann seine sieben Jahrzehnte umfassende Karriere in den 40er-Jahren auf dem Tenor-Saxophon, nachdem er zuvor als Pianist aktiv war. Er spielte früh mit Babs Gonzales, Bud Powell, Thelonious Monk, Charlie Parker, dem Modern Jazz Quartett, Don Cherry, Coleman Hawkins, Ron Carter, Herbie Hancock, Elvin Jones, John Coltrane und Miles Davis, mit dem er in den 50er-Jahren mehrere prägende Titel und Alben aufnahm.

Ab Mitte der 50er-Jahre veröffentlichte er unter eigenem Namen wichtige und einflussreiche Alben unter anderem auf den Labels Prestige Records, Blue Note, Riverside, Contemporary, RCA, Impulse und Milestone. 1956 erschien das Album „Saxophone Colossus“, dem er auch seinen gleichnamigen Spitznamen verdankte. Bis ins hohe Alter nahm Sonny Rollins neue Musik auf, zudem tourte er weltweit mit wechselnden Bands. 2008 kam er für fünf von Karsten Jahnke veranstaltete Konzerte noch einmal nach Deutschland.

2012 spielte er seine letzten Auftritte, 2014 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Musikgeschäft zurück. 2023 verkaufte er seinen Katalog an Reservoir Media.