Zur Feier von gleich drei großen Jubiläen lud der Musiker, Komponist und Produzent Leslie Mandoki am 7. Januar 2023: Sein Red Rock Studio feierte seinen 40., sein erstes Album mit seiner Band Soulmates den 30. und er selbst seinen 70. Geburtstag. Rund 200 Wegbegleiter:innen, darunter Freund:innen und Familie sowie Vertreter:innen aus der Politik und Musikbranche, kamen zu diesem Anlass im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz zusammen.
Auf der Gästeliste standen unter anderem sein Tutzinger Nachbar Peter Maffay, der Jazztrompeter Till Brönner, Christian und Bettina Wulff, Alexa und Wolfram Kons und die Politikerin Ilse Aigner. Auch der bayrische Ministerpräsident Markus Söder beehrte das Fest. Für ihn sei Leslie Mandoki ein „fantastischer Künstler, ein großartiger Selfmademan und ein überzeugter Wahl-Bayer“, wie er vor versammelter Runde mitteilte. Der Focus-Gründer Helmut Markwort sowie die Präsidentin der Israelischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, honorierten das Geburtstagskind ebenfalls mit einer Festrede.
Leslie Mandoki, der ursprünglich aus dem kommunistischen Ungarn nach Amerika fliehen wollte, sich aber letztlich in Deutschland niederließ, wollte mit seinem großen Jubiläum vor allem seine Dankbarkeit ausdrücken: „Danke, dass ich 1975 als illegaler Einwanderer und Asylsuchender, der kein Wort Deutsch gesprochen hat und mit 22 Jahren in München aufschlug, hier mit so viel Herzlichkeit aufgenommen wurde.“ Insbesondere verwies der Musiker auf seine ehrenamtlichen schwäbischen „Zieheltern“ sowie auf den Jazz-Saxophonisten Klaus Doldinger, den Sänger Udo Lindenberg und den BMG-Gründer Monti Lüftner, die ihm während dieser Zeit zur Seite standen.
Das abendliche Programm umfasste zudem einen Auftritt der Soulmates, zu dem sich Peter Maffay, Till Brönner, der US-amerikanische Rocker Tony Carey und der Gastgeber selbst auf die Bühne gesellten – und dem Motto des Abends, „Stay hungry, stay foolish, stay young!“, alle Ehre erwiesen.
Den 30. Geburtstag seiner Band Soulmates zelebrierte der Künstler, der sich neben der Musik für den Zusammenhalt Europas engagiert, vergangenen Sommer mit einem Konzert in seiner Geburtsstadt Budapest. Für die Band schließe sich mit der Wiederkehr in das damalig kommunistisch regierte Land „ein Kreis“, wie Leslie Mandoki mitteilt. Schließlich war es hier, wo die Idee seiner Band Gestalt annahm.
Was Leslie Mandoki über die Entwicklung denkt und was er aus seiner Zeit bei Dschinghis Khan gelernt hat, erfahren MusikWoche-Abonnenten in der Ausgabe 03/2023, im dazugehörigen Livepaper oder hier.





