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Deutscher Filmpreis für beste Filmmusik geht an Marvin Miller

Mit der Filmmusik für „Gelbe Briefe“ vom Filmemacher İlker Çatak erhielt der Komponist und Musiker Marvin Miller am 29. Mai 2026 von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer den Deutschen Filmpreis.

Der Filmemacher İlker Çatak und Marvin Miller sind ein eingespieltes Team. Der Komponist lieferte bereits die Musik für einige Filme des Regisseurs, unter anderem „Das Lehrerzimmer“ oder „Es gilt das gesprochene Wort“. Mit „Gelbe Briefe“ holte Miller nun den Deutschen Filmpreis für die beste Filmmusik.

Der Komponist arbeitete zuvor bereits für Kino-Erfolge wie „Der Buchspazierer“ oder „Jim Knopf und die Wilde 13“ genau wie für den Fernsehfilm „Tatort: Borowski und der gute Mensch“. Mit „Gelbe Briefe“ heimste er aber nun nach zwei Nominierungen seinen ersten Deutschen Filmpreis ein.

„Gelbe Briefe“ kam auf insgesamt zwei Auszeichnungen: Neben der Musikkategorie sicherte sich das Team auch die „Silberne Lola“ für den zweitbesten Film des Jahres. Im mehr als 120 Minuten langen türkischsprachigen Film geht es um die politische Unterdrückung von Kunstschaffenden in der Türkei. Im Mittelpunkt stehen das Ehepaar um die Schauspielerin Derya sowie der Dramatiker und Universitätsprofessor Aziz.

Großer Gewinner des Abends war hingegen „In die Sonne schauen“ von der Regisseurin Mascha Schilinski, die sich unter anderem über die „Goldene Lola“, sowie einige Darsteller- und Gewerke-Kategorien freuen konnte.