“Das Grundkonzept bei meinen Solokonzerten besteht darin, viele pianistische Stile in einem Konzert abzubilden – ob das Stride Piano, Boogie Woogie, Rock’n’Roll, Klassik oder Jazz ist“, erläutert Joja Wendt, der bei seinen bis zu dreistündigen Auftritten in der Tat all diese Genres auf seinem Flügel vereint. „Das Schöne am Klavier ist doch, dass man sich jedem Stück pianistisch nähern kann. Das haben ja die großen klassischen Komponisten früher auch schon gemacht, wenn sie etwa über Kadenzen improvisiert und dadurch auch andere Einflüsse integriert haben. Und wie beim Jazz heute bildete die Harmonielehre die Grundlage ihrer Improvisationen. Auch für mich ist das der Grundgedanke geblieben.“
Auf der Couch: Allein hat Joja Wendt „noch mehr Freiheiten“
Auf der MusikWoche-Couch erklärt der Pianist Joja Wendt, warum er vor allem Solokonzerte gibt und warum er einen sehr engen Kontakt mit seinem Publikum pflegt – etwa mit handgeschriebenen Weihnachtspostkarten.






