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Das Thema „Tonträger-Preise“ liefert in der Branche seit eh und je Stoff für Diskussionen. Angesichts der rückläufigen Marktentwicklung und der Problemfelder CD-Brennerei und Internet-Piraterie gewinnt es derzeit zusätzlich an Brisanz – diesen Schluss legt jedenfalls die lebhafte Beteiligung an unserer letzten Online-Umfrage nahe: „Sind CDs zu teuer?“ hatten wir gefragt.
Dabei ergab sich ein klares Ergebnis: Zum Ende der Abstimmung am Mittwoch, den 23. Mai, hatten 77,51 Prozent der Teilnehmer auf „ja“ geklickt, nur 22,49 Prozent auf „nein“. In E-Mails an die Redaktion differenzierten einige Teilnehmer ihr Votum. So schrieb etwa Claus Fabian, Inhaber der Firmen Weserlabel und Superrock Records: „Charts-Ware wird oftmals zu Dumpingpreisen angeboten und der Käufer überlegt sich sehr gut, ob er einen Tonträger von einem neuen Künstler kaufen soll.“
Einen anderen Aspekt betonte Jane Smith, Geschäftsführerin der Promotionagentur Care Company. Sie verwies auf die limitierte Kaufkraft gerade jüngerer Zielgruppen.





