Vivendi erteilt Allianz von Napster und Bertelsmann eine Absage

Vivendi Universal will nicht mit der Internet-Musik-Tauschbörse Napster kooperieren.

Vivendi Universal will nicht der von Bertelsmann vorgeschlagenen Allianz der Musikindustrie mit Napster beitreten. Vivendi-Chef Jean-Marie Messier sagte, der bei diesem Geschäftsmodell vorgesehene 40-Prozent-Anteil an den Einkünften für die Musiktauschbörse sei zu hoch veranschlagt. Schließlich hätte Napster nur Kosten durch die Datenanbindung zu tragen. Messier hält allerdings grundsätzlich eine Zusammenarbeit mit Internet-Musikdiensten für möglich, wenn die Urheberrechte gewahrt blieben. Vivendi hatte letzte Woche zusammen mit Sony bekanntgegeben, einen unter dem Arbeitstitel Duet zu planen. Der Chef der Bertelsmann eCommerce Group BeCG, Andreas Schmidt, geht hingegen davon aus, dass Napster der Musikindustrie innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Umsatzzuwachs von 30 Prozent verschaffen werde.