Virgin führt den britischen Markt an

Virgin Records ist Quartalssieger in Großbritannien: In den ersten drei Monaten des Jahres verkaufte die EMI-Firma im Königreich die meisten Singles und Alben.

Virgin übernahm im ersten Quartal 1998 die Führung im Rennen um den größten Marktanteil: Das Unternehmen steht mit 9,6 Prozent an der Spitze bei den Singlesverkäufen, gefolgt von Epic mit 8,4 Prozent, WEA (6 Prozent), Polydor (5,4 Prozent) und Universal (5,3 Prozent. Bei den Longplays führt Virgin mit einem Anteil von 8,8 Prozent. An zweiter Stelle steht WEA mit 7,1 Prozent, gefolgt von Epic (5,7 Prozent) und Columbia (5,3 Prozent). Virgin verdankt den Erfolg in beiden Kategorien vor allem den aktuellen Longplays und Singles von 911, Spice Girls, Janet Jackson und The Verve. Bei den Konzernen baute die PolyGram-Gruppe ihre Führung im Gesamtmarkt auf 18,1 Prozent aus, während Sony Music im Vergleich zum letzten Quartal 1997 dank „Titanic“ und Celine Dion um 224,6 Prozent zulegte und einen Anteil von 16,4 Prozent erreichte.

In Deutschland hatte sich Virgin im Quartalsergebnis 1/1998 nicht so deutlich gegen die Sony-Divisionen Columbia und Epic durchsetzen können: Bei den Singles erreichte die deutsche Dependance Platz vier, bei den Alben den sechsten Rang.