Nach Protesten von Universal Records wird BMG Ariola München nun doch kein neues Labels mit dem Namen Urban gründen. Am 30. Januar hatte die Firma die Gründung der neuen Abteilung BMG Urban angekündigt, wo künftig alle Black-Music-Aktivitäten der Plattenfirma zusammenlaufen sollten. Doch die Freude der Münchner über das neue Projekt währte nicht lange: Einen Tag später forderte Konrad von Löhneysen, Managing Director/Head of A&R von Universal Records, BMG-Ariola-München-Chef Jan Bolz per E-Mail auf, auf den Namen zu verzichten. Der Hintergrund: Universal Records besitzt seit Jahren das Eigenlabel Urban Records. Die Hamburger setzten BMG Ariola München bis zum 5. Februar ein Ultimatum, den Namen zu ändern oder fallenzulassen. Innerhalb dieser Frist erreichte die Redaktion nun eine dritte Presseerklärung, die darlegte, dass BMG München zwar eine Black-Music-Abteilung formiere, allerdings auf die Gründung eines Labels mit Namen Urban verzichte.
Urbane Streitigkeiten zwischen BMG und Universal
Die Freude der Münchner BMG über ihr neues Label BMG Urban währte nicht lange.





