Universal und Sony wollen Konkurrenz zu Napster aufbauen

Die Chancen, dass Vivendi Universal und Sony Music sich an Napster beteiligen werden, sinken weiter: Vivendi-Universal-Chef Jean-Marie Messier bestätigte, dass sein Konzern zusammen mit Sony an einem eigenen Musikportal arbeitet.

Die Chancen, dass Vivendi Universal und Sony Music sich an Napster beteiligen werden, sinken weiter: Vivendi-Universal-Chef Jean-Marie Messier bestätigte, dass sein Konzern zusammen mit Sony an einem eigenen Musikportal arbeitet. Man entwickle bereits seit geraumer Zeit mit einem gemeinsamen Team in San Francisco das Projekt „Duet“, das als Plattform für den Verkauf von digitaler Musik im Abo-Modell oder als Pay-per-Listen dienen soll. „Wir haben oft gedacht, dass eine Allianz mit Napster der einzige gangbare Weg wäre, aber ich halte es für falsch, den Piraten Vorteile zu verschaffen“, sagte Messier einen Tag nach der . Er hoffe 50 Prozent der weltweit verfügbaren Musik für das 50:50-Joint-Venture lizenzieren zu können. Man sei bereits in Verhandlungen mit potenziellen Partnern, aber die Gespräche seien noch in einem zu frühen Stadium, als dass er Details preisgeben könnte, ergänzte Messier. Anders als Napster soll „Duet“ kein Filesharing-Dienst werden, sondern eine Server-basierte Musikdatenbank.