Udo Lindenberg: „Die Leute brauchten neues Udopium“

Warner Music veröffentlichte jüngst ein zweites „MTV Unplugged“-Album von Udo Lindenberg. Im Gespräch mit MusikWoche erläutert der Künstler, wie es zur Zusammenarbeit mit Alice Cooper und Maria Furtwängler kam – und warum die Produktion so teuer war.

Warner Music veröffentlichte am 14. Dezember ein zweites „MTV Unplugged“-Album von Udo Lindenberg. Im Gespräch mit MusikWoche erläutert der Künstler, wie es zur Zusammenarbeit mit Alice Cooper und Maria Furtwängler kam – und warum die Produktion so teuer war.

Wer hatte eigentlich die Idee zu einem zweiten Teil des „Unplugged“-Albums?

Das waren die Leute auf der Straße, die mir sagten, sie bräuchten neuen Stoff von uns, neues Udopium. So entstand die Idee, ein zweites „Unplugged“-Album aufzunehmen. Hinzu kommt, dass ich im Laufe der Jahre so viele Songs aufgenommen habe, die es verdient haben, vom Grund des lindischen Ozeans wieder gehoben zu werden. Da gibt es Stücke wie etwa „Kleiner Junge“ oder „Bananenrepublik“, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Zudem gab es neue Gäste, mit denen wir gearbeitet haben. Denn ich habe seit der ersten „Unplugged“-Folge neben, auf und hinter der Bühne viele spannende Typen kennengelernt wie etwa Marteria, den ich an meinem Geburtstag getroffen habe. Da ergab sich schnell, dass wir gemeinsam etwas machen wollten. Das haben wir jetzt auf dem Album getan.

Wie kam die Songauswahl diesmal zustande?

Die Auswahl war ein langes Prozedere. Jeder hat Wunschzettel geschrieben, all die Experten sind zusammengekommen und in der Kneipe wurde so mancher Bierdeckel hinund hergeschoben. Zudem verlief das in Abstimmung mit der Basis, den Fans. Als wir dann eine Liste mit den Songs fertig hatten, dachten wir zunächst, das wäre ein Wagnis, diese fürs Album aufzunehmen. Aber wenn man sich dann alle diese Nummern einmal anhört, entdeckt man darin reichlich Exklusivstoff. Manche Lieder haben wir ganz neu entdeckt und gemerkt, wie geil sie sind, welche Aktualität sie noch immer haben.

Das vollständige Interview lesen Abonnenten in MusikWoche Heft 51-52/2018 oder hier.