Stein sprach in Hamburg anläßlich der Vorstellung des Jahresberichts 1997 des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, dessen Vorstandsvorsitzender er ist. Grund für die Stagnation der Preise ist die harte Konkurrenz. 1997 stieg der Umsatz der Musikfirmen im Verband nur um 1,6 Prozent auf 4,2 Milliarden Mark. Insgesamt wurden 49,4 Millionen Singles und 218,6 Millionen Longplay-Tonträger abgesetzt. Die CD nimmt dabei immer mehr Raum ein, die Musikkassette verliert an Boden.
Freuen konnte sich die Musikindustrie 1997 über mehr deutsche Produktionen, die sich erfolgreich auf dem Markt behaupten. Nach Angaben des Verbandes waren 48,2 Prozent der Single-Hitparaden mit Liedern aus deutscher Produktion besetzt. 1996 waren es erst 42,1 Prozent. Dabei bedeutet deutsch nicht nur Volksmusik und Schlager, sondern auch Hiphop, Rock und Rap. Und immer mehr deutsche Produktionen den Sprung in die weite Welt und werden dort erfolgreich.
Eine detaillierte Analyse des Jahresberichts 1997 finden Sie hier.



