Im Gespräch mit MUSIKWoche betont er jedoch die Kontinuität: „Von inhaltlichen Relaunch möchte ich nicht sprechen. Die Änderungen betrafen vor allem das Layout. Das Heft ist noch übersichtlicher geworden. Die Musik- und sonstigen Themen sind jetzt wieder getrennt. Selbst Wechsel in der Autorenschaft sind über die Jahre organisch gewachsen und nicht einem konkreten Neuanfang geschuldet.“
Dennoch zeigten die Schritte Viehmanns erste Erfolge: “ Die Reaktionen auf die letzten Hefte waren euphorisch. Wir erzielten 70 Prozent mehr Verkäufe am Kiosk schon mit der September-Ausgabe, so dass die September- und Oktober-Auflage nahzu komplett ausverkauft waren. Was sicherlich auch auf die Umstrukturierung, das neue Layout und die jetzt monatlich beiligende CD(-ROM) zurückzuführen ist.“
Damit konnte Spex ihre Auflage erstmals wieder steigern, sie liegt derzeit bei 38.000. „Neben www.spex.de soll 2001 aus der CD-ROM eine dritte Redaktion entstehen. Dafür konnte Viehmann den einstigen „Intro“-Redakteur Carsten Sandkämper gewinnen. „Wir machen ganz bewußt kein Spezialisten-Blatt für einzelne Musikgenres. Uns geht es darum, die Verbindungen herzustellen zwischen den Stilen und in einen popkulturellen Zusammenhang zu bringen. Für ein Opionion Leader-Magazin wie,Spex‘ ist es wichtiger, aus den Genres die Highlights und interessanten Platten und Themen herauszupicken, als kommentarlos einfach nur die gesamten Versffentlichungen eines Monats abzubilden.“





