Bronfman trat damit Gerüchten entgegen, denenzufolge der kanadische Mischkonzern, dem unter anderem die Marken „Chivas Regal“ und „Martell“ gehören, sich vollständig aus dem Spirituosengeschäft – bislang die geschäftliche Basis des Konzerns – zurückziehen will. Seagram hatte sich beispielsweise von der Fruchtsaftmarke Tropicana getrennt, um die Übernahme von Polygram finanzieren zu können (ebiz.de berichtete). Der nachgiebige Getränkeabsatz in Europa und vor allem Asien hatte den Gerüchten zuletzt neue Nahrung verliehen.
Seagram will sein Spirituosengeschäft nicht aufgeben
Seagram Co. hat keinerlei Absicht, sich aus dem Spirituosengeschäft zurückzuziehen. In einem Statement stellte Seagram-CEO Edgar Bronfman klar, daß Seagram „in Zukunft sogar eine noch stärkere Macht im Spirituosen- und Weinmarkt sein will“.





