Ricky Martin entfachte Latin-Music-Boom
Ricky Martin verkaufte von seinem gleichnamigem Album in den USA bereits über 5 Millionen Exemplare. Das schaffte zuvor noch kein Künstler lateinamerikanischer Herkunft, wie die Recording Industry Association of America (RIAA) bekanntgab. Auch in Europa weniger bekannte Künstler aus Lateinamerika verbuchen aktuelle Platin-Auszeichnungen im Longplay-Sektor. So übersprangen Alexandro Fernandez und Elvis Crespo die Platin-Marke, über goldene Schallplaten können sich Conjuncto Primavera, Los Tigres Del Norte und Marco Antonio Solis freuen. Hilary Rosen, President und CEO der RIAA, zeigte sich erfreut über den Latin-Music-Boom: „Ricky Martin hat sicherlich das Interesse entfacht, aber es ist erfrischend zu sehen, wie mehr und mehr Künstler aus Lateinamerika mit enormem Verkaufspotential Zeichen setzen.“ Mittlerweile elf Milllionen Exemplare setzte die Gruppe TLC in den Vereinigten Staaten von ihrem 1994 erschienenen Album „CrazySexyCool“ ab. Es ist damit laut RIAA das erfolgreichste HipHop-Album aller Zeiten in den USA vor MC Hammer, dessen Longplayer „Please Hammer Don’t Hurt ‚Em“ aus dem Jahre 1990 zehn Millionen Abnehmer fand.





