Nana wurde 1993 wegen gefährlicher Körperverletzung und Raub zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, mußte seine Strafe aber bislang nicht antreten – warum, bleibt unklar. Der Hamburger Oppositionsführer Ole von Beust wittert in der toleranten Haltung der Justizbehörden bereits einen „Promi-Bonus“. Eine Ablehnung des Gnadengesuchs, das der bei Suburban unter Vertrag stehende Nana gestellt hatte, hätte wohl bedeutet, daß Nana doch seine Strafe hätte antreten müssen.
Rap-Star Nana muß nicht in den Knast
Der rechtmäßig zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilte Rapper Nana kann sich freuen: Er muß seine Haftstrafe vorerst nicht antreten. Die Entscheidung über ein Gnadengesuch des bürgerlich Nana Kwame Abrokwa heißenden Musikers wurde vertagt.




