MUSIKWoche: Wie lautet Ihr Fazit zur Popkomm.2000?
Uli Großmaas: Wir ziehen ein entspannt-positives Resümee. Dafür sprechen in erster Linie die Aussteller- und Besucherzahlen, und zweitens die Neuerungen wie die DVD Arena oder der Investor Day. Wir betrachten diese Messe-Module als Nukleus für die Planung der Popkomm. 2001.
MW: Wie kam der neue Zeitplan bei den Besuchern an?
Großmaas: Die Struktur wurde gut angenommen. Der Donnerstag diente als „Business-Tag“, der Samstag ist als letzter Tag inzwischen ein vollwertiger Messe- und Kongresstag.
MW: Gab es dafür am Freitag und Samstag nicht ein Überangebot, das viele dann lieber gar nicht nutzten?
Großmaas: Es ist sicher überlegenswert ob die Konstellation mit Freitag und Samstag als Kongresstage sinnvoll ist. Wir müssen analysieren, ob in 2001 eventuell auch der Donnerstag für Veranstaltungen genutzt werden kann.
MW: Warum waren die Kongress-Events zum Teil so schlecht besucht?
Großmaas: Möglicherweise hat sich die Form der Darbietung mit Diskussionsrunden überholt. Wir werden überlegen, ob wir im nächsten Jahr mehr pointierte Vorträge mit Publikumsdiskussion anbieten.
MW: Wie waren Sie mit der Popkomm.-Gala zufrieden?
Großmaas: Es war sicher nicht alles Gold, was glänzte. Aber es bot sich eine gute Basis, auf der man für nächstes Jahr aufbauen kann.





