Nächste Prozeßrunde gegen MP3.com

Noch einmal ernst wird es am 28. August für den Online-Musikdienst MP3.com.

Noch einmal ernst wird es am 28. August für den Online-Musikdienst MP3.com. Dann nämlich findet eine weitere Verhandlung im Rechtsstreit mit der RIAA statt. Nachdem das Gericht Anfang Mai in erster Instanz entschieden hatte, dass die Firma mit ihrem Service My.MP3.com Urheberrechte verletzt , soll jetzt geklärt werden, ob MP3.com dabei vorsätzlich gehandelt hat. Die Entscheidung des Gerichts wird maßgebliche Auswirkungen auf das Strafmaß haben: Kann das Gericht der Firma nachweisen, in vollem Wissen und damit fahrlässig Urheberrechte verletzt zu haben, können die Schadenersatzforderungen das Höchstmaß von 150.000 Dollar pro betroffenem Werk erreichen. Kann MP3.com seine Unschuld beweisen, beläuft sich die maximale Ersatzforderung auf 30.000 Dollar. In dem Prozeß vertritt die RIAA mit Sony und Universal nur noch zwei der fünf Major-Labels. In den letzten Wochen konnte sich MP3.com bereits außergerichtlich mit BMG, Warner Music und zuletzt EMI einigen .