“Auch wenn sich das Wachstum im Vergleich zu 2024 verlangsamt hat, blieb es doch prozentual zweistellig, und die Marke von einer Milliarde Abonnenten ist nun fest in Sicht“, schreibt Analystin Tatiana Cirisano auf den Onlineseiten von Midia Research. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der weltweiten Musikabos um 10,1 Prozent gewachsen, haben die britischen Marktbeobachter:innen hochgerechnet, 2024 lag das Plus noch bei gut elf Prozent, 2023 waren es sogar noch gut 14 Prozent.
Um die Milliardenmarke zu erreichen, wäre im laufenden Jahr ein Plus von rund 8,8 Prozent erforderlich – das könnte auch bei einem sich weiter sättigenden Markt möglich sein.
„Im fünften Jahr in Folge entfielen mehr als 70 Prozent des Abowachstums auf Lateinamerika, den asiatisch-pazifischen Raum und den Rest der Welt“, ergänzt Tatiana Cirisano. Da sich das Wachstum in China jedoch abgeschwächt habe, rücke Lateinamerika im weltweiten Ranking weiter auf und könne der nächste Wachstumstreiber im globalen Süden werden, schätzt die Analystin.
Das könnte auch YouTube Music weiter anschieben: Midia Research sieht das Streamingangebot aus dem Alphabet-Konzern im weltweiten Ranking der DSPs zwar weiterhin an Position vier, doch der Dienst soll mit einem weltweiten Marktanteil von 12,4 Prozent nur noch 0,2 Prozentpunkte hinter dem derzeit drittplatzierten Apple Music liegen: „Gemessen am prozentualen Anstieg war die Plattform im Jahr 2025 zum zweiten Mal in Folge der am schnellsten wachsende globale DSP – man gewann nur ein paar Millionen Abonnenten weniger als der Weltmarktführer Spotify, überholte die Konkurrenz in mehreren Ländern und überholte Spotify an der Spitze der MENA-Region“, heißt es bei Midia Research. Der Schlüssel dazu sei, dass YouTube Music das Tempo in Märkten beschleunigen konnte, in denen künftig das größte Abonnementwachstum zu verzeichnen sein werde. Spotify dominiere derweild as Geschäft in Amerika und Europa.


