Musikwirtschaft rauft sich zusammen und fordert millionenschwere Hilfen

Schulterschluss in Krisenzeiten: Gleich acht Verbände der Musikwirtschaft sowie GEMA und GVL warnen vor dem Corona-Kollaps. Gemeinsam fordern sie ein Hilfsprogramm in dreistelliger Millionenhöhe. Ohne staatliche Hilfen drohe bis Jahresende der halben Branche die Pleite. Die zehn Organisationen decken eine Spannweite vom selbstständigen Künstler bis zum international agierenden Musikkonzern ab.

Schulterschluss in Krisenzeiten: Gleich acht Verbände der Musikwirtschaft sowie zwei Verwertungsgesellschaften warnen vor einem drohenden Corona-Kollaps der gesamten Musikbranche. Gemeinsam fordern sie ein schnelles Hilfsprogramm in dreistelliger Millionenhöhe. Ansonsten drohe eine Pleitewelle: „Ohne staatliche Hilfe ist zu erwarten, dass bis zum Jahresende rund die Hälfte der Künstlerinnen und Urheberinnen sowie Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunfähig sein werden“, heißt es in dem gemeinsamen Papier und mit Verweis auf branchenweit erwirtschaftete Jahresumsätze in Höhe von 11,1 Milliarden Euro. Insgesamt würden derzeit rund 130.000 Selbstständige und Arbeitnehmer*innen in der Musikwirtschaft um ihre Existenz bangen. Neben zahlreichen Existenzen sei auch die kulturelle Vielfalt in Deutschland in Gefahr.

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