Kreativwirtschaft macht erneut Front gegen Entwurf zum Urheberrecht

Am 23. November legte das Bundesjustizministerium einen „Regierungs-Entwurf“ zur Umsetzung der EU-Direktive zum Urheberrecht in deutsches Recht vor. Eine breite Front von BVMI und VUT über SPIO, Produzentenallianz und game bis zur DFL hält den Entwurf für „nicht konsensfähig“. Parallel rücken die Rechteinhaber den deutschen Sonderweg auch auf europäischer Bühne in den Fokus.

Neue Runde in der Diskussion ums Urheberrecht: Am 23. November 2020 legte das Bundesjustizministerium einen „Regierungs-Entwurf“ zur Umsetzung der EU-Direktive in deutsches Recht vor, der allerdings bislang noch nicht ofiziell veröffentlicht wurde. Eine breite Front der Kultur- und Kreativwirtschaft, die vom BVMI und VUT über den SPIO, die Produzentenallianz und den game-Verband bis zur DFL reicht, hält den Entwurf zum „Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes“ für „weiterhin nicht konsensfähig“, wie es in einem am 1. Dezember an die relevanten Bundesministerien adressierten Schreiben heißt, das MusikWoche vorliegt.

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