Elektronikmärkte der Metro AG legen um über 20 Prozent zu

Die Kölner Metro AG hat ihren Umsatz im ersten Quartal 1998 kräftig um 51 Prozent auf 19,79 Mrd. Mark gesteigert. Verantwortlich dafür waren vor allem Zukäufe: Die Vobis-Computermärkte beispielsweise legten dank der Übernahme des Herstellers Peacock um 60,5 Prozent zu. Bereinigt um diese Akquisitionen steigerte die Metro-Gruppe ihren Umsatz um 4,8 Prozent.

Vor allem die Elektronik-Märkte der Metro brachten ein Umsatz-Plus in die Bilanz ein. Media- und Saturn-Märkte steigerten ihren Quartalsumsatz um 20,1 Prozent auf 2,01 Mrd. Mark. Dagegen wies die Sparte der Waren- und Kaufhäuser einen Umsatzrückgang um 6,5 Prozent auf 2,42 Mrd. Mark aus. Die Warenhäuser der Kaufhof-Gruppe fuhren flächenbereinigt ein Minus von 8,1 Prozent ein, die rückwirkend zum Jahresbeginn übernommene Kaufhalle AG sogar ein Minus von 9,9 Prozent.

Die genannten Zahlen sind Netto-Umsätze, denn die Metro AG weist ab 1998 nur noch Netto-Zahlen aus, um den Vergleich mit internationalen Handelsunternehmen zu erleichtern. Diesmal fiel er positiv aus: An der Frankfurter Börse stieg der Kurs der Metro-Aktie um drei auf 89,30 Mark.