DMR für koordinierte Forschung zu Ansteckungsgefahr

Der Deutsche Musikrat (DMR) fordert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt auf, gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut Corona-Grundlagenforschung zur Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen „zu betreiben, zu koordinieren und zur Verfügung zu stellen“. Dadurch lasse sich der Konzertbetrieb womöglich „schneller wieder hochfahren“.

Erste Studien zum „Corona-Musizieren“ geben, wie der Deutsche Musikrat (DMR) meldet, „vorsichtige Entwarnung etwa in Bezug auf den Aerosolausstoß von Blasinstrumenten, der niedriger als erwartet ausfällt“. Dennoch gebe es derzeit aufgrund der Abstandsregeln „noch keine verlässlichen Perspektiven für eine Wiedereröffnung von größeren Veranstaltungsräumen, die auch wirtschaftlich praktikabel ist“. Flugzeuge dagegen dürften mittlerweile wieder voll besetzt abheben, obwohl auch hier noch nicht abschließend geklärt sei, wie hoch die Ansteckungsgefahr an Bord ist.

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