In der vierten Woche rangiert das aktuelle Album des Österreichers Udo Jürgens auf Platz 13. Dazu steigt Wolfgang Ambros‘ Tribut an Tom Waits auf Platz 100 ein und „Die grossen drei der Volksmusik Folge 2“, ein Gipfeltreffen der Kastelruther Spatzen, Nockalm Quintett und die Klostertaler, schafft es auf 86. Die Singles-Charts verzeichnen weitere Alpenrepublikaner: Antonia feat. Sandra findet sich auf Platz 50, ihr männliches Pendant Anton besingt auf Rang 67 die körperlichen Vorzüge eines Tirolers. Seine Oktoberfest Hymne, „Hey Baby“, verbessert sich von 29 auf 19 und die „Electronic Lady“ von Marque steht auf dem 40. Platz.
Modjo’s „Lady“ indes stellt auf Rang zwei den höchsten Neueinsteiger und zugleich die höchstplatzierte Frauengeschichte unter diesem Titel: 1980 erreichte Kenny Rogers mit seiner „Lady“ lediglich Platz 24, die „Lady“ von Mary Roos und David Hanselmann machte zwei Jahre später auf 31 Halt.
Neben der französischen House-Hymne von Modjo macht die Dance-Fraktion diese Woche auch von sich reden. Das Projekt Dune tut sich mit Trubblemaker zusammen, um seinen Hit aus dem Jahr 1995 zeitgemäß neu aufzunehmen. Er steigt von null auf 70. Auf Platz 90 rutscht Baby D. in die Charts, die ihren ebenfalls fünf Jahre alten Titel „Let Me Be Your Fantasy“ ins neue Jahrtausend hinüberrettet. Der Soul-Klassiker „Harvest For The World“, der im Original von den Isley Brothers stammt und 1988 bereits die Christians mit einem Hit ausgerüstet hatte, markiert für das englische House-Pop-Duo Phats & Small einen Hit: Er verbessert sich diese Woche auf Rang 96. „We Will Rock You“ von Five belegt Position 27 – für die Neufassung des Songs holte sich die Boygroup mit den verbliebenen Queen-Mitgliedern gleich die Original-Interpreten ins Studio. Diese hatten 1977 mit ihrem Sänger Freddie Mercury und der Doppel-A-Seite „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ ihren drittgrößten Erfolg in den deutschen Charts.
Noch nicht an den Erfolg ihrer gleichnamigen Singles-Vorläufer konnte die Springer-Faktion anknüpfen: „Jumpin‘ Jumpin“ von den Ami-Girls Destiny’s Child findet sich diese Woche auf 68. Auf Rang 85 straucheln die Southside Rockers mit „Jump“. Im Jahr 1984 hatte die Hardrock-Band Van Halen mit ihren „Jump“ die Latte auf Rang 4 gelegt, die 1992 die Jung-HipHopper Kriss Kross ebenfalls mit „Jump“ noch um zwei Plätze höherlegten. Sportlich weniger rasant agieren die Söhne Mannheims. Ihr „Geh davon aus“ geht auf Platz drei, „Wie es geht“ von den Ärzten landet auf 31 und „Go Back“ von Jeanette steigt zehn Plätze auf 15.
Ganz nach oben geht es für Mark Knopfler. Sailing To Philadelphia segelt an die Pole Position und ist damit das bestplatzierte Solo-Album des ehemaligen Dire-Straits-Chef.
Die Alben melden zudem eine Hoffmann-Häufung: Auf 41 entert Rüdiger Hoffman mit „Ich komme“ die Charts, einen Platz tiefer besingt der ebenfalls neuplatzierte Klaus Hoffmann die „Melancholia“. Das Schlagerduo Hoffman & Hoffmann hatte 1983 mit ihrer gleichnamigen LP Rang 65 geschafft, während die „Rock Classics“ von Peter Hoffmann 1982 Nummer eins erreichten.






