Von wegen „Kassengift“: Mit dem Album dieses Namens katapultiert sich Rosenstolz nämlich in den deutschen Longplay-Charts von null auf eins. Es ist der erste Spitzenreiter für das Duo, das 1998 mit dem Sampler „Alles Gute“ Platz zehn erreichte. Mit ihrer Erstbesteigung des Charts-Gipfels bescheren AnNa R. und Peter Plate ihrer Plattenfirma Polydor die erste Nummer eins des Jahres.
Der Erfolg von Rosenstolz krönt eine Topwoche für deutschsprachiges Liedgut. Vor allem Titel aus dem Schlager- und Volksmusikbereich reüssieren auf breiter Front. So entert Schlagerlady Michelle mit dem Album „So was wie Liebe“ auf Rang acht direkt die Top Ten. Hansi Hinterseer ist mit dem Album „Amore Mio“ neu auf 30 vertreten. Und Koch Music freut sich über die Einstiege von Nachwuchstalent Jantje Smit mit „Ein bisschen Liebe“ auf 20 sowie von G.G. Anderson mit „Nein heisst ja“ auf 55.
Einen weiteren Neueinstieg für Koch International gibt es im Klassikbereich mit Björn Casapietra, dessen Debüt-CD „Casapietra“ Rang 74 belegt. Der Tenor, bekannt auch als Schauspieler in Fernsehserien wie „Wolffs Revier“ oder „Unter uns“, wandelt damit in den Spuren seiner Mutter, der bekannten Sopranistin Celestina Casapietra.
Im Comedy-Sektor triumphiert die Plattenfirma Ganser & Hanke mit der CD „Rauhe Zeiten“ von Stenkelfeld auf Platz 15. Auf dem neuen Album zur NDR2-Kultcomedy-Serie „Stenkelfeld“ findet sich auch der Song „Verliebte Fischer“ von Ralf Sögel, der in der Singles-Hitliste Platz 59 belegt.
Der Longplay-Spitzenreiter der kommenden Woche ist vorprogrammiert. Media Control weist für den 11. September, Erstverkaufstag des neuen Pur-Albums „Mittendrin“, für EMI Electrola einen gewichteten Charts-Anteil von 42,22 Prozent aus.
Mit „Music“ landet Madonna ihren zwölften Singles-Spitzenreiter in den USA. Zuletzt stand sie hier 1995 mit dem Titel „Take A Bow“ ganz vorn, der mit sieben Wochen auf eins ihr langlebigster Spitzenreiter war. Zum ersten Mal die Führung der Hitliste übernahm sie 1984 mit dem Song „Like A Virgin“, der sechs Wochen lang allen Konkurrenten trotzte. Je eine Woche auf eins standen die Singles „Crazy For You“ (1985) und „Live To Tell“ (1986). Ebenfalls 1986 hielt sich die Pop-Ikone mit „Papa Don’t Preach“ zwei Wochen lang auf dem Charts-Thron.
1987 führten die Titel „Open Your Heart“ und „Who’s That Girl“ jeweils für eine Woche die Rangliste an. Je drei Wochen ganz oben hielten sich „Like A Prayer“ (1989) und „Vogue“ (1990). Anno 1991 belegte der wandlungsfähige Superstar mit „Justify My Love“ zwei Wochen lang den Platz an der Sonne. Die Liste der Madonna-Siegertitel vervollständigt die Maxi „This Used To Be My Playground“, die 1992 für eine





