Das Trio Destiny“s Child macht mit dem Album „Survivor“ seinem Ruf als derzeit umsatzträchtigste Formation im Segment R&B alle Ehre. So katapultiert sich die selbstbewusste Damen-Riege in den deutschen Longplay-Charts von null auf eins und verdrängt damit Rammsteins „Mutter“ vom Charts-Thron. Auch in Großbritannien debütiert der zweite Longplayer von Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams direkt auf dem Hitlistengipfel – keine Überraschung, nachdem die drei Grazien gerade die siebte Top-Ten-Single in Folge im Vereinigten Königreich verbuchen konnten.
Mit ihrer aktuellen Single, die ebenfalls den Namen „Survivor“ trägt, belegen die Longplay-Spitzenreiterinnen in Deutschland derweil Rang zehn. Genau spiegelverkehrt fällt das aktuelle Chartsergebnis ihrer Labelmates von Crazy Town aus. Die Rock-Band erobert mit „Butterfly“ die Führung bei den Singles zurück und liegt mit dem Album „The Gift Of Game“ auf Position zehn. Der zweite Platz der Wheatus-Single „Teenage Dirtbag“ vervollständigt den Triumph von Columbia in dieser Woche.
Die No Angels setzen mit der Single „Rivers Of Joy“, die auf Rang sieben höchster Neueinsteiger ist, ihre imposante Erfolgsbilanz fort. Die erste Single der Formation aus der Fernsehserie „Popstars“, „Daylight In Your Eyes“, hat in Deutschland schon über 900.000 Käufer gefunden und mit den Absätzen in Österreich und in der Schweiz die magische Millionenmarke überschritten. Und das Album „Elle’ments“ (momentan auf Platz sechs) hat mit mehr als 600.000 abgesetzten Einheiten zwischen Flensburg und Garmisch Doppelplatin sicher.
Dass ein Album in der 115. Woche in den Charts zugleich höchster Aufsteiger ist, ist wohl das erstaunlichste Phänomen in den deutschen Hitlisten. Verantwortlich für dieses seltene Kunststück sind die unverwüstlichen Recken vom Buena Vista Social Club, die sich mit ihrem gleichnamigen Dauerbrenner von Rang 77 auf 56 verbessern.
Fünf ist die Glückszahl von Janet Jackson. Mit ihrem Album „All For You“ landet sie in den USA ihre fünfte Nummer eins bei den Alben. Und die Single gleichen Namens führt die Hot 100 seit fünf Wochen an – so lange wie kein anderer Titel in diesem Jahr.







