BMG organisierte Songwriting Camp gegen Antisemitismus und Hass

Als Teil der von BMG initiierten Kampagne gegen Antisemitismus und Hass fand in Berlin kürzlich ein dreitägiges Songwriting Camp statt. Im ersten Halbjahr 2019 will BMG die entstandenen Songs veröffentlichten und alle Einnahmen wieder in die Kampagne zurückfließen lassen.

Im April 2018 initiierte BMG eine Kampagne gegen Antisemitismus und Hass, nachdem die Musikfirma die Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang beendet hatte. Dies geschah unmittelbar nach dem Antisemitismusvorwurf gegen die beiden Rapper und der anschließenden Echo-Diskussion.

Als Teil der Kampagne fand nun in Berlin ein dreitägiges Songwriting Camp statt. Dort trafen 16 Schüler im Alter von zwölf bis zwanzig Jahren auf ein Team von zwölf erfahrenen Songwritern und Produzenten. Die Schüler haben ukrainische, Iialienische, russische, afrikanische, kubanische, türkische, israelische, ägyptische, kroatische unddDeutsche Wurzeln und gehören unterschiedlichsten Religionen an.

Sie verarbeiteten in den Songtexten Erlebnisse, die sie selbst mit Antisemitismus, Ausgrenzung und Hass machten. Dabei entstanden Songs wie „Listen To Me“, „Sag nicht nichts“, „Keep Your Head Up“ oder „Anders schön“.

Im ersten Halbjahr 2019 will BMG die Titel veröffentlichen und alle Einnahmen wieder in die Kampagne zurückfließen lassen.

„Musik spricht wie kein anderes Medium zu Menschen“, sagt Mihail Groys, Political Advisor und Projektkoordinator BMG: „Dieses Songwriting Camp ist ein starkes Signal von jungen Menschen für junge Menschen, dass durch die universelle Sprache der Musik unterschiedliche Hintergründe und Herkünfte überbrückt werden können.“

Dominique Kulling, Managing Director BMG GSA, fügt hinzu: „Vor dem Hintergrund der Geschichte Deutschlands liegt es in der Verantwortung von uns allen, sich gegen Antisemitismus und Hass stark zu machen. Uns ist deshalb sehr wichtig, Verantwortung zu übernehmen und unsere Erfahrung und unser Netzwerk zu nutzen, um mithilfe der Musik ein deutliches Zeichen gegen jede Form von Ausgrenzung zu setzen.“

Für Anfang 2019 plant BMG bereits ein weiteres Songwriting Camp in Los Angeles gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ben Lesser und will im kommenden Jahr außerdem eine deutschlandweite Initiative für Toleranz starten.