Die fünfte Internet World versammelte diesmal knapp 1000 Ausstellerfirmen und 74.000 Fachbesucher. Damit ist sie laut der Veranstalterfirma ComMunic die größte ihrer Art in Europa und die zweitgrößte weltweit. Siegmar Mosdorf, parlamentarischer Staatssekretär für Wirtschaft und Technologie im Bundeswirtschaftsministerium, eröffnete die Messe.
Die erstmals stattfindende Streaming Media zog zusätzlich rund 100 Aussteller und 7830 Besucher in die Berliner Messehallen, die auf 66.000 Quadratmetern reichlich Ausstellungsfläche für diesen neuen Wirtschaftszweig bot. Während die Aussteller in den Hallen ihre Technologien und Geschäftsmodelle vorstellten, dienten die Kongressveranstaltungen der Standortbestimmung und der Anpassung visionärer Prognosen an die massiv veränderten Marktbedingungen.
So beschäftigte sich der Streaming-Media-Kongress unter anderem mit den Themen „Musik ohne Grenzen? Rechtliche Aspekte“ und „Radio im Web: Next Generation Broadcasting“. Bei der Podiumsdiskussion „One to One – die Zukunft der Popkultur“ diskutierten Christopher Gersten, Head of New Media Universal Music, Christoph Post, Vorstand Jugend/Musik & New Media MME AG, Jörg Pelzer, Director Content Group eJay AG, und Dr. Olaf Parge, Geschäftsführer Parge & Parge, über die Auswirkungen des Internet auf musikalische Inhalte.
Ein weiteres Streaming-Audio-Panel moderierte musikwoche.de-Redakteur Christian Höferle: Basierend auf der Frage „Lost in Music?“ debattierten Manuel Tessloff, CEO Hifind Systems AG, Tim van Dyk, New Media & Market Research Warner Music Germany, und Christoph Post über neue Möglichkeiten der Kategorisierung von Musik zur treffsicheren Suche und Navigation im Netz.
Trotz der spürbaren ökonomischen Vorsicht der New Economy zeigten sich die Veranstalter jedoch am Ende zufrieden: „Das Ergebnis hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte Manfred Salat, Bereichsleiter Messe bei ComMunic. „Unser Ziel, die Messe als das Streaming-B2B-Event zu etablieren, haben wir erreicht.‘





