Die Auswirkungen dieser letzten Maßnahme sind gravierend: In den ersten Top 100 der USA nach neuem Erhebungssystem sind diese Stücke, die ebiz.de fortan mit dem Hinweis „Album Cut“ kennzeichnet, mit 52 zu 48 bereits in der Überzahl. Bezüglich der Verweildauer zählt MUSIKWoche wie „Billboard“ bei „Album Cuts“ und anderen Titeln, die jetzt durch die stärkere Gewichtung des Airplay-Einsatzes in die Charts gelangten, die bisherige Verweildauer in den Airplay-Charts mit.
Airplay bekommt mehr Gewicht, Verkaufszahlen verlieren an Bedeutung
Aufgrund umfassender Änderungen bei der Charts-Erhebung präsentiert sich die US-Singles-Hitliste in dieser Woche erstmals in erneuerter Form. „Billboard“ gewichtet die Radioeinsätze jetzt wesentlich stärker. Die Komponente Verkauf macht statt bisher 40 nur noch 25 Prozent aus. Mit dieser Maßnahme will „Billboard“ der sinkenden Zahl der Singles-Käufer in den Staaten Rechnung tragen. Zudem sollen die Charts wieder verstärkt die Vielfalt der populären Musikstile in den USA abbilden. Dieses Ziel soll die Einbeziehung von 756 Radiostationen ins wöchentliche Untersuchungspanel mit einem weitaus umfassenderen Spektrum an Musikrichtungen als bisher gewährleisten. Auch Albumtitel, die in den USA gar nicht als Singles erscheinen, können ab jetzt in die Charts kommen. Dafür müssen sie sich unter den ersten 75 Titeln der separaten Airplay-Hitliste plazieren.





