Die fünf großen Musikkonzerne müssen sich gegen eine Sammelklage von insgesamt 28 US-Staaten wegen illegaler Preisabsprachen verteidigen. Die Kläger, zu denen unter anderem Florida, New York, Arizona, Texas und Washington gehören, werfen den Unternehmen vor, durch illegale Methoden Millionen Kunden dazu gezwungen zu haben, CDs zu deutlich überhöhten Preisen erwerben zu müssen. Hauptangriffspunkt der Klage ist das sogenannte „Minimum Advertising Pricing“ (MAP). Die großen Plattenfirmen finanzieren nach dieser Strategie Werbeausgaben der Händler für Tonträger mit, solange die Händler einen von der Industrie festgesetzen Minimalpreis nicht unterschreiten. Zu ihrer Verteidigung erklärten Sony, BMG, EMI, Universal und Warner, sie hätten aus der MAP-Strategie keinen Gewinn gezogen.
28 US-Staaten klagen gegen Major-Labels
Die fünf großen Musikkonzerne müssen sich gegen eine Sammelklage von insgesamt 28 US-Staaten wegen illegaler Preisabsprachen verteidigen.




