Bei den Geräteabgaben für PCs konnte sich die ZPÜ – Zentralstelle für private Überspielungsrechte kürzlich mit Bitkom und dem Bundesverband Computerhersteller (BCH) auf einen neuen Gesamtvertrag verständigen, der allerdings nicht für vernetzte Geräte Tablets oder wie Smartphones gilt. Nun geht die ZPÜ, in de sich unter anderem GEMA, VG Wort und VG Bild-Kunst zusammengeschlossen haben, die Hersteller und Importeure von Smartphones und Mobiltelefonen an. Einen entsprechenden Vorstoß, von dem zuvor bereits „Spiegel online“ berichtete, bestätigte Jürgen Becker für die ZPÜ auf Nachfrage von MusikWoche. Die Organisation habe die in diesem Bereich aktiven Hersteller, darunter Apple, Samsung, Microsoft, HTC, LG oder Nokia, angeschrieben und ihnen einen Tarif unterbreitet. Dabei geht es um Gelder, mit denen die Vervielfältigungen urheberrechtlich geschützter Werke im Rahmen der Privatkopie abgegolten werden soll.
ZPÜ will Geräteabgaben von Handy-Herstellern
Bei den Geräteabgaben für PCs konnte sich die ZPÜ kürzlich mit Bitkom und BCH auf einen neuen Gesamtvertrag verständigen. Nun geht die ZPÜ die Hersteller und Importeure von Smartphones und Mobiltelefonen an. Allerdings droht hier ein langwieriger Prozess mit vielen Beteiligten.




