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ZPÜ und IT-Branche ringen um Blu-ray-Tarif

Der schwelende Tarifstreit zwischen der ZPÜ und dem Informationskreis AufnahmeMedien spitzt sich zu: Kürzlich veröffentlichte Vergütungssätze für Speichermedien sorgen in der IT-Szene für Aufsehen – vor allem bei den Kosten für unbespielte Blu-ray-Discs.

Die im Zweiten Korb des Urheberrechts geforderten Verhandlungen zwischen Vertretern der Kreativwirtschaft sowie der IT-Branche um eine angemessene Vergütung der Rechteinhaber sorgen weiterhin für Zwist. Gerade spitzt sich der schwelende Tarifstreit zwischen der ZPÜ und dem Informationskreis AufnahmeMedien zu: Kürzlich veröffentlichte die Zentralstelle für private Überspielungsrechte Tarife zur Vergütung der privaten Vervielfältigung bei der Nutzung von verschiedenen Speichermedien von der CD-R mit einem Datenvolumen von 900 Megabyte bis zur Blu-ray-Disc mit 25 Gigabyte. Die eingeforderten Summen sorgen in der IT-Szene für Aufsehen: So verlangt die ZPÜ künftig bei unbespielten Blu-rays pro Stück eine Vergütung in Höhe von 3,47 Euro.

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