Die Marktforscher der NPD Group warnen vor einer übergroßen Downloadeuphorie. In der ersten Jahreshälfte sei die Zahl der Kunden in Onlineshops eher zurückgegangen. Im April sei die Kundenzahl mit 1,3 Mio. laut NPD bislang am höchsten gewesen. Jedoch rutschte dieser Durchschnittswert in den Monaten Mai, Juni und Juli auf nur noch eine Mio. Käufer. Zur selben Zeit seien auch viele Promotionaktionen in Verbindung mit den Downloadshops zu Ende gegangen. Wie sich die Situation in den Folgemonaten entwickelt hat, konnte NPD noch nicht sagen.
Zudem bestätigten die Marktforscher erneut das Kräfteverhältnis im Downloadmarkt: Im Zeitraum zwischen Dezember 2003 und Juli 2004 hatte Apples iTunes Music Store einen Marktanteil von knapp 70 Prozent. Auf Platz zwei folgt Napster mit elf Prozent. Jeweils sechs Prozent der Kunden sicherten sich Musicmatch, RealNetworks und WalMart.com. Parallel zum Rückgang bei den legalen Downloadern, stellte NPD fest, dass die Nutzerschar von P2P-Systemen im Juli auf 6,4 Mio. anstieg – im August 2003 lag diese Zahl noch bei 5,1 Mio.





