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Wencke Myhre – 63 Jahre jung und kein bisschen leise

Für die norwegische Sängerin Wencke Myhre nimmt das Album „Eingeliebt – Ausgeliebt“ eine Sonderstellung ein. Nicht nur trug sie das finanzielle Risiko der Produktion allein, sie nahm sich auch viel Zeit: Mehr als vier Jahre arbeitete sie zusammen mit den Hamburger Produzenten und Autoren Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff an neuen Songs. So entstand ein sehr persönliches Statement der selbstbewussten Künstlerin.

“Wir hatten keine Ahnung, was am Ende dabei herauskommt und ob das je irgend jemand veröffentlicht“, erzählt Wencke Myhre im Gespräch mit MusikWoche. Sie hatte Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff bei der Produktion des Best-of-Albums „Hits und Raritäten – Das Beste 1964-2004“ (Koch Universal Music) kennengelernt. Dabei keimte die Idee, später einmal weitere Songs aufzunehmen, was sie dann auch während der Pausen der Tournee „Gitte, Wencke und Siw“ im Hamburger Studio von Leis-Bendorff in die Tat umsetzten. „Das Schöne an dieser Produktion war, dass wir keinen Zeitdruck hatten“, berichtet die Künstlerin. „Wir machten einfach das, was uns gefiel. Wenn wir Streicher oder Bläser wollten, nahmen wir sie auf – ohne Rücksicht auf Zeit oder Budget.“

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