Digitaler Vertrieb

VUT sieht Deutschland beim Schutz der Urheber im Hintertreffen

Das jüngste Treffen von Internetwirtschaft und Kreativbranchen beim Wirtschaftsdialog im Wirtschaftsministerium brachte eine Absage der ISPs an ein Warnmodell auf freiwilliger Basis. VUT-Vorstandschef Mark Chung mahnt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Nationen beim Schutz der Urheber ins Hintertreffen zu geraten droht.

Das jüngste Treffen von Internetwirtschaft und Kreativbranchen beim Wirtschaftsdialog im Wirtschaftsministerium (BMWi) brachte eine eindeutige Absage der Onlinezugangsanbieter an ein Warnmodell auf freiwilliger Basis: „Der VUT trägt den gemeinsamen Vorschlag aller Inhalteproduzenten im Dialog mit, auch in Deutschland ein Warnhinweismodell einzuführen – auch weil ein solches Modell Notwendigkeit und Anzahl von Abmahnungen deutlich reduzieren würde“, erklärt VUT-Vorstandschef Mark Chung auf Nachfrage von MusikWoche. Eine Studie, die der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP) vom BMWi bei einem Team um Prof. Rolf Schwartmann von der Forschungsstelle für Medienrecht an der Fachhochschule Köln in Auftrag gegeben hatte, brachte kürzlich ein Warnhinweismodell auf freiwilliger Basis ins Spiel: Dieses Gutachten, sagt Chung, bestätige anhand der bisher vorliegenden Zahlen „den positiven Effekt solcher Modelle“ und belege ebenso „die Umsetzbarkeit eines datenschutzrechtlich einwandfreien Modells“

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