In den USA ist erstmals eine Sammelklage gegen die fünf Major-Plattenfirmen wegen des Kopierschutzes auf Audio-CDs eingereicht worden. Die auf Sammelklagen spezialisierte Kanzlei Milberg, Weiss, Bershad, Hynesy & Lerach, berichtete, dass im Namen zweier Verbraucher aus Südkalifornien die Klage bei einem Kammergericht in Los Angeles eingereicht wurde. Die Kläger, die gegen die Konzerne Universal Music Group, BMG Entertainment, EMI, Sony Music Entertainment und Warner Music vorgehen, wollen ein CD-Kopierschutz-Verbot erreichen oder zumindest die Kennzeichnung der CDs mit einem Warnhinweis erwirken. Wie der Nachrichtensender „n-tv“ berichtete, nannte Cary Sherman, Präsident Recording Association of America, die Klage gegen den Kopierschutz „frivol“. „Diejenigen, die Musik schaffen, haben das gleiche Recht, ihr Eigentum vor Diebstahl zu schützen, wie die Besitzer anderen Eigentums“, kommentierte er. Im Herbst vergangenen Jahres BMG wegen deren Kopierschutzmaßnahmen.
Verbraucher klagen CD-Anbieter an
In den USA ist erstmals eine Sammelklage gegen die fünf Major-Plattenfirmen wegen des Kopierschutzes auf Audio-CDs eingereicht worden.





