Mit einer vereinten Aktion wenden sich vier Veranstalter-Verbände gegen die Neufassung der Muster-Versammlungsstätten-Verordnung. Hinter dem Wort mit 35 Buchstaben verbirgt sich ein Vorhaben der Bundesländer, Vorgaben für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten zu schaffen. „Die Verordnung ist prinzipiell nicht schlecht. Einige gravierende Punkte jedoch könnten dem deutschen Konzertgeschäft Schaden zufügen“, kommentiert Jens Michow, Präsident des Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (IDKV). In einer Erklärung weisen der IDKV, der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD), die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) sowie der Verband für Licht-, Ton und Veranstaltungstechnik (VPLT) darauf hin, dass beispielsweise zwischen dem Künstler und einem Großteil des Publikums ein Mindestabstand von 22 Metern einzuhalten sei. Unklar geregelt seien außerdem die Kompetenzen zwischen Produktionsfirmen und Hallenbetreibern. Michow und auch VDKD-Präsident Michael Russ fordern Nachbesserungen, andernfalls sei der „deutsche Konzertbetrieb ernsthaft gefährdet“.
Veranstalter-Verbände laufen Sturm
Mit einer vereinten Aktion wenden sich vier Veranstalter-Verbände gegen die Neufassung der Muster-Versammlungsstätten-Verordnung.





