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US-Markt hilft der IFPI-Bilanz

Laut dem Jahresbericht der IFPI trug vor allem das Musikgeschäft in den USA dazu bei, dass die Branche weltweit im Jahresvergleich keine weiteren Verluste hinnehmen muss. Und dank der weiter steigenden Downloadzahlen kann das Digitalgeschäft in diesem Jahr seine stützende Kraft vollends entfalten.

Laut dem Jahresbericht der IFPI trug vor allem das Musikgeschäft in den USA dazu bei, dass die weltweite Branche im Jahresvergleich keine weiteren Verluste hinnehmen muss. Besonders der Tonträgerabsatz über traditionelle Handelsschienen verhalf dem US-Musicbiz zu Zuwächsen.

Die Absatzzahlen stiegen um 4,4 Prozent und die Umsätze um 3,3 Prozent. Allein die Einbrüche im Club- und Mailordergeschäft sorgten dafür, dass unterm Strich nur ein Plus von 2,6 Prozent blieb. Fast 810 Mio. Tonträger setzte die amerikanische Musikwirtschaft im Jahr 2004 ab und nahm damit 12,15 Mrd. Dollar ein. Damit verbucht der US-Markt einen Anteil von knapp 36,2 Prozent am Weltmarkt. Und dank der weiter steigenden Downloadzahlen kann das amerikanische Digitalgeschäft in diesem Jahr seine stützende Kraft vollends entfalten.

Allein im Januar und Februar verkauften iTunes, Napster und die anderen Downloadshops zusammen 43,9 Mio. Songs. Das sind 163 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2004, als Musikfans 16,7 Mio. Songs digital erwarben. Auch digitale Musikabos finden immer mehr Abnehmer. Anfang des Jahres 2004 waren es erst knapp über 700.000 Kunden, die ihre Downloads im Abo bezogen, ein Jahr später sind es bereits mehr als 1,5 Mio.

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