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Universal beginnt das Jahr mit Umsatzplus

Die Universal Music Group konnte ihren Umsatz im 1. Quartal steigern. Währungsbereinigt bedeuten die 1,038 Mrd. Euro einen Zuwachs um 14 Prozent im Jahresvergleich. Vor allem bessere Verkäufe in den USA und Europa lassen die weltgrößte Musikfirma zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Die Universal Music Group (UMG) konnte ihren Umsatz im 1. Quartal, das am 31. März endete, deutlich steigern. Währungsbereinigt und unter Berücksichtigung der neu eingeführten Bilanzierungsstandards bedeuten die 1,038 Mrd. Euro einen Zuwachs um 14 Prozent im Jahresvergleich: Doch der direkte Vergleich der Quartale weist lediglich ein Wachstum von sechs Prozent aus. Vor allem bessere Verkäufe in Nordamerika, Europa und Australien lassen die weltgrößte Musikfirma zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Allein in den USA habe die UMG ihren Albenabsatz um zehn Prozent steigern können, und das, obwohl der Gesamtmarkt dort im Berichtszeitraum um acht Prozent absackte. Somit wuchs der US-Marktanteil der UMG auf inzwischen 31,8 Prozent. Daneben profitierte Universal auch vom starken Wachstum im digitalen Bereich: Mit Downloads und Klingeltönen macht der Musikmajor inzwischen vier Prozent seines gesamten Umsatzes, das waren im 1. Quartal 41,5 Mio. Euro. Über Gewinne und Verluste gab der Konzern keine Auskünfte. Statt dessen gab die UMG einen Einblick in den Veröffentlichungskalender des restlichen Jahres: Neue Platten von Topstars wie Bon Jovi, Dr. Dre, Black Eyed Peas, Limp Bizkit, Rammstein, Scissor Sisters, Sheryl Crow, Jamie Cullum, Toby Keith, Kanye West oder Michel Sardou sollen in den kommenden Monaten weiter für gute Zahlen sorgen.

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