Recorded & Publishing

Tonträgerabsatz in USA steigt aus dem Neujahrsloch

Das Jahr 2004 beendete die US-Branche mit einem leichten Plus, doch bereits im Januar und Februar holte die Realität Handel und Labels wieder ein. Die Absätze lagen zum Teil um ein Zehntel unter Vorjahresniveau. Doch nun scheint der Frühling den ersehnten Aufwind zu bringen.

Das Jahr 2004 beendete die US-Branche noch mit einem leichten Plus, das vielen Beobachtern als Zeichen einer Trendwende diente. Doch bereits im Januar und Februar holte die Realität Handel und Labels wieder ein. Die Absätze lagen zum Teil um ein Zehntel unter Vorjahresniveau. Doch nun scheint der Frühling den ersehnten Aufwind zu bringen. In der Woche bis zum Ostersonntag setzte das amerikanische Musicbiz 12,3 Mio. Alben ab. Das sind 12,6 Prozent mehr als in der Woche davor und 9,6 Prozent mehr als in der Vergleichswoche des Jahres 2004.

Diese Verkäufe helfen, einen Teil der seit Jahresanfang aufgelaufenen Verluste wieder gutzumachen. Das kumulierte Minus liegt nun nur noch bei rund sieben Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2004. In Stückzahlen bedeutet das: Seit Neujahr verkaufte der US-Handel 139 Mio. Alben. Vom Rückgang sind weiterhin aktuelle Titel etwa doppelt so stark betroffen wie Katalogware.

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